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Rückblick 19. Stadtfest 2026
Am Sonntagvormittag gab es eine Premiere. Der Festgottesdienst fand erstmals auf dem Marktplatz statt. Mehr als 80 Besucher kamen zusammen, um gemeinsam mit unserer neuen Pastorin den Gottesdienst zu feiern.

Pastorin Dorothea Heizmann gestaltete diesen gemeinsam mit Kantorin Anne-Sophie Bunk sowie dem Posaunenchor, die in bewährter Weise für die musikalische Umrahmung sorgten.

Im Anschluss überreichte Bürgermeister Marco Waschkowski Pastorin Heizmann eine Grünpflanze – verbunden mit dem Wunsch, dass sie, ebenso wie die Pflanze, in Königsee Wurzeln schlägt, wächst und sich hier zu Hause fühlt.

In besonderer Atmosphäre mitten auf dem Marktplatz bot der Gottesdienst einen besinnlichen Auftakt in den Stadtfestsonntag.
Ab 12 Uhr duftete es verlockend nach Thüringer Klößen, Rouladen und Entenbrust, frisch zubereitet von Familie Fröderking. Trotz des großen Andrangs erhielt jeder sein Essen und die Gäste lobten das leckere Angebot.

Wer nicht traditionell auf Klöße und Braten bestand, konnte sich thailändische Spezialitäten von Nathi´s Thai Imbiss aus Garsitz schmecken lassen. Zusätzlich brannte über das gesamte Festwochenende der Rost, den die Mitglieder vom Dartverein „Volltreffer“ präzise anfeuerten.

Fischbrötchen fanden großen Anklang und fruchtige Bowle vom Feuerwehrverein gab es zur Erfrischung.

Die Ratsdamen des Unweisen Rates Königsee hatten zahlreiche Kuchen gebacken und boten diese am Verkaufswagen sowie leckere Crêpes, Kaffee und Eiskaffee an. Auch der Eiswagen war stets eine beliebte Anlaufstelle.
Von traditioneller Thüringer Küche über internationale Spezialitäten bis hin zu süßen Köstlichkeiten und erfrischenden Getränken war damit für jeden Geschmack etwas dabei.
Nach dem Mittagessen wurde es auf dem Marktplatz wieder musikalisch. Ab 13 Uhr übernahm die Tanzband CASA die Bühne und sorgte mit ihrer abwechslungsreichen Musik für einen gemütlichen und unterhaltsamen Sonntagnachmittag. Mit dabei war auch Schlagzeuger Ralf Pestel aus Rottenbach, der gemeinsam mit der Band für den richtigen Rhythmus sorgte.
Die Gäste nutzten die Gelegenheit, bei Kaffee und einem kühlen Getränk der Musik zu lauschen, miteinander ins Gespräch zu kommen und natürlich auch das Tanzbein zu schwingen.

Bild: Lothar Jäger
Ein besonderer Höhepunkt des Sonntagnachmittags war die Verleihung des inzwischen 25. Wandernden Heilkräuterpreises der Stadt Königsee. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an den Brauchtumsverein Sitzendorf e. V.
Der Verein engagiert sich seit vielen Jahren mit großem Einsatz für die Pflege und Bewahrung der Kräutertradition. Mit Veranstaltungen, Kräuterwanderungen und der Weitergabe von altem Wissen trägt der Brauchtumsverein dazu bei, die Traditionen rund um Heilkräuter lebendig zu halten und auch für kommende Generationen zu bewahren. Ein wichtiger Höhepunkt im Vereinsleben ist die Sternwanderung zum Käsemarkt, die der Verein jedes Jahr am Muttertag mit organisiert. Mit der Auszeichnung wurde dem Verein für sein jahrelanges Engagement herzlich gedankt. Neben dem Wanderpokal erhielt der Verein einen Scheck über 1.000 Euro, gestiftet von dem örtlichen Pharmazieunternehmen aus Königsee.

Bild: Lothar Jäger
Der ebenfalls mit 1.000 Euro dotierte „Barbara-Fischer-Ehrenamtspreis der Stadt Königsee“ ging in diesem Jahr an Ute und Dietmar Heinze aus Dröbischau. Über ein Jahrzehnt kümmerten sie sich mit großem persönlichen Einsatz um das Tiergehege in Dröbischau. Tag für Tag übernahmen sie Verantwortung für die Tiere und die gesamte Anlage. Was einst mit einer Idee des Heimatvereins begann, wurde durch ihr zuverlässiges und verantwortungsvolles Engagement zu einem Ort der Begegnung, der vielen Menschen und besonders Kindern große Freude bereitet. Anfang 2026 übergaben sie diese Aufgabe schließlich in jüngere Hände, damit das Tiergehege auch zukünftig als Ausflugsziel erhalten bleibt. Mit dem Ehrenamtspreis wurde ihr langjähriger und beispielhafter Einsatz zum Wohle der Tiere und zur Freude der Menschen gewürdigt.

Bild: Lothar Jäger
Nach den feierlichen Ehrungen spielte die CASA Band noch bis in den Abend hinein. Es wurde getanzt, gefeiert und gemeinsam die letzten Sonnenstrahlen eines gelungenen Festwochenendes genossen.
Das Stadtfest war dabei nicht nur ein Treffpunkt zum Feiern. Viele nutzten die Tage auf dem Marktplatz auch, um Freunde, ehemalige Arbeitskollegen oder alte Schulfreunde wiederzutreffen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über Neuigkeiten auszutauschen. Genau diese Begegnungen machen das Stadtfest aus.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden und den vielen Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des Stadtfestes beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an das Team von Jens Pihan, das während des gesamten Festwochenendes dafür sorgte, dass niemand durstig bleiben musste.
Ebenso bedanken wir uns bei den Anwohnern für ihr Verständnis sowie bei allen, die mit ihrem Engagement, ihrer Unterstützung und ihrem Besuch zum Gelingen dieses Festwochenendes beigetragen haben und freuen uns bereits jetzt auf das 20. Stadtfest im nächsten Jahr. Erste Ideen dafür gibt es bereits.


