Gelungener Auftakt der Porzellantage 2026 im
OT Egelsdorf


Vom 10. bis 12. April 2026 stand die Region ganz im Zeichen des Porzellans. Den traditionellen Auftakt der diesjährigen Porzellantage durfte die in Egelsdorf ansässige Künstlerin Yvonne Neubeck-Aslan ausrichten. In ihrer Galerie „Kunst in der Fabrik“ eröffnete sie am Freitag Nachmittag das Wochenende rund um das „weiße Gold“ – und das mit großem Erfolg.

Für die kleine Galerie war die Veranstaltung eine beachtliche Herausforderung. Umso größer war die Freude über den Besuch prominenter Gäste. Allen voran begrüßte die Künstlerin den Staatssekretär aus dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum, Mario Suckert. Mit einer erfrischend lustigen, aber auch zum Nachdenken anregenden Rede begeisterte er die Anwesenden. Ebenfalls als Gast und Redner konnte Bürgermeister Jörg Reichl aus Rudolstadt gewonnen werden, der in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Vereins Thüringer Porzellanstraße sprach. Er lobte ausdrücklich das Engagement all jener, die die lange Kulturtradition des Thüringer Porzellans bewahren und sich für den Erhalt dieser Branche einsetzen. 

Herr Suckert und Herr Reichl waren sich einig: Durch diesen selbstlosen Einsatz und die eigens geschaffenen Porzellantage rückt das wertvolle Material Porzellan wieder näher an die Menschen heran. Den offiziellen Teil beschloss Frau Dr. Ulrike Kaiser, Direktorin der Stiftung Leuchtenburg. Sie betonte, dass es ohne die Idee – einem so besonderen Werkstoff einen eigenen Ehrentag zu 

widmen – diesen Tag des Porzellans nicht gäbe. 

Auch der erste Beigeordnete der Stadt Königsee, Ralf Sieland, sowie Herr Walter von der Stiftung Leuchtenburg und zahlreiche Künstler und Vereine rund um das Thüringer Porzellan zählten zu den Gästen.

Besonders empfangen wurden die Besucher am Eingang der Galerie vom Schokoladenmädchen 2026, das sie charmant in die Ausstellungsräume führte. Dort war neben einer kleinen privaten Sammlung mit Figuren der Wallendorfer Porzellanmanufaktur auch die beeindruckende Gemäldegalerie von Yvonne Neubeck-Aslan zu bestaunen. 









Den kulturellen Höhepunkt des Abends setzte der freischaffende Musiker, Filmemacher, Komponist und Produzent Peter Böving aus Neudietendorf. Mit seiner Bassgitarre kreierte er „Töne à la Porzellan“ – ein Hörgenuss, der die Gäste begeisterte.


Die Porzellantage 2026 in Egelsdorf sind damit nicht nur ein gelungenes Beispiel gelebter Kulturpflege, sondern auch ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt der Porzellanregion Thüringen.

Sascha Jahn